Karnevalssitzung mit der Bürgergarde blau-gold

Der Traditionkorps Bürgergarde blau-gold richtet die Karnevalssitzung im Haus Andreas aus, Bewohner konnten sich u. a. auf das Dreigestirn freuen

 

Was zweimal stattfindet, begründet in Köln schon eine Tradition – gute Aussichten also für das Clarenbachwerk, Kölns zweitgrößte Senioren- und Pflegeeinrichtung. Karnevalsbegeisterte Bewohner und Mitarbeiter erwarten nämlich auch in diesem Jahr wieder einen der ganz großen Traditionskorps: Die Bürgergarde blau-gold von 1904 e. V. veranstaltet am Dienstag, den 22. Januar 2013, von 16.30 bis 18.30 Uhr die Karnevalssitzung des Clarenbachwerks im Haus Andreas in Müngersdorf.

 

Schon im letzten Jahr begeisterte die Bürgergarde die jecken Seniorinnen und Senioren. Besondere Höhepunkte waren natürlich der Auftritt des Kölner Dreigestirns und der Einzug des großen Spielmannszugs. Bei der diesjährigen Session sorgen außerdem wieder Künstler wie Marita Köllner alias „et fussich Julchen“ und die Kindertanzgruppe „Tanzmäuse“ für Stimmung,Bürgergarde-Präsident Markus Wallpott sowie Vizepräsident und Literat Udo Koschollek werden vom Elferrat der Gesellschaft begleitet.

 

Es war eine Herzensangelegenheit auf beiden Seiten, dass das Clarenbachwerk mit seinen rund 600 Pflegeplätzen wieder eine richtige Karnevalssitzung bekommen soll. „Egal wie eingeschränkt unsere Bewohner in ihrer Wahrnehmung sind – für diejenigen, die den Karneval immer gelebt haben, hat schon die Musik Signalwirkung“, berichtet Iris Heinisch von der Sozialen Betreuung des Clarenbachwerks. „Es ist sehr berührend, das zu erleben: ihre Aufmerksamkeit ist da, sie gehen mit. Selbst Menschen mit Demenz können das Prinzen-Kostüm noch immer einordnen.“

 

Noch einmal das Dreigestirn sehen, zu erleben, wie der Prinz von der Bühne steigt und durch die Reihen geht, das Singen und Schunkeln zu alten Karnevalsliedern – solche Erlebnisse sind für viele der alten Menschen etwas ganz Besonderes. „Für mich persönlich war es einer der großartigsten Momente meines Arbeitslebens“, schwärmt Heinisch. „Viele sagten anschließend, dass die Atmosphäre so schön wie bei den großen öffentlichen Sitzungen war.“

 

Dass das so ist, liegt auch am intensiven Engagement der Bürgergarde, die im festlich geschmückten Saal von Haus Andreas das Original-Bühnenbild aufbaut und alles ehrenamtlich in Eigenregie umsetzt. Dabei lässt es sich Präsident Wallpott nicht nehmen, im Clarenbachwerk persönlich durch die Sitzung zu führen. Denn auch alte und pflegebedürftige Menschen haben schließlich noch „Fastelovend em Blot“.

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