Spatenstich für das Heinrich Püschel Haus

CBWK HPH VisualisierungAm 30. Mai 2018 um 15.00 Uhr lädt das Heinrich Püschel Haus zum Spatenstich – zum Start des Umbaus der Pflegeeinrichtung. Bis 2020 entstehen 142 stationäre Pflegeplätze und 32 neue Tagespflegeplätze – und damit das größte Kontingent in NRW. 

 

Mit dem symbolischen Akt am 30. Mai 2018 um 15 Uhr beginnt der rund zweijährige Umbau des Heinrich Püschel Hauses in mehreren Bauabschnitten. „Wir sind uns der Herausforderung, ein Haus bei laufenden Betrieb grundlegend umzubauen, sehr bewusst“, erklärt Einrichtungsleiter Paul Wirtz. „Wir wollen sie aber unbedingt annehmen, um das Haus zu erhalten.“ Neue Vorgaben des Gesetzgebers in NRW – wie 80% Einzelzimmer, höhere Anforderungen an Brandschutz und barrierefreies Wohnen – müssen erfüllt und die Einrichtung energetisch saniert werden. Daneben soll sie modernen Ansprüchen an Wohnen und Arbeiten gerecht werden. 

Bis 2020 werden auf insgesamt 13 500 qm und in sechs Hausgemeinschaften 142 stationäre Pflegeplätze enstehen sowie 32 Tagespflege-Plätze – und damit das größte Kontingent in NRW. 

 

Der Spatenstich läutet zunächst die Entstehung eines neuen Anbaus ein. Ab August wird das Haus vertikal unterteilt und in zwei Abschnitten entkernt und saniert. Dafür zieht zunächst eine Hälfte der Bewohner und Mitarbeitenden um – und zwar in den dann fertiggestellten Neubau, der die benachbarten Häuser Stephanus und Paulus verbindet. Im nächsten Schritt wird die zweite Hälfte des Heinrich Püschel Hauses umgebaut. Im EG entsteht ein neuer Tagespflegebereich, um pflegende Angehörige tagsüber zu entlasten.

 

Auf allen sechs Etagen wird sich zukünftig eine Hausgemeinschaft mit großzügigen Aufenthaltsbereichen, Balkon oder Terrasse und offenen Wohnküchen befinden. Jeweils ca. 24 Bewohnerinnen und Bewohner verbringen zusammen mit den Pflege- und Betreuungskräften hier ihren Tag. „Sie bekommen direkt mit, wie Speisen zubereitet werden oder können sich selbst am Backen und Kochen beteiligen“, erzählt Einrichtungsleiter Wirtz. Durch den Wohngruppencharakter und die kurzen Wege sei mehr Teilhabe möglich und die Lebensqualität werde erhöht. 

 

„Das Wichtigste ist uns während der Bauphase natürlich, Stress durch Lärm oder Staub zu verhindern. Andererseits wird hier auch sehr viel passieren, was spannend zu beobachten ist“, so Wirtz. Auch im Heinrich Püschel Haus wird der bereits im Clarenbachwerk erprobte Generalübernehmer Kamü tätig werden – er ist spezialisiert auf den Umbau im laufenden Betrieb. Geschäftsführerin Doris Röhlich-Spitzer erzählt: „Durch die Erfahrung mit unseren anderen Bauprojekten, etwa im Haus Deckstein, das jüngst neu eröffnet hat, sind wir da sehr zuversichtlich. Wir haben sogar erlebt, dass Bewohner lieber im Haus bleiben wollten, um das Voranschreiten der Baustelle mitzuerleben, als Ausflüge mitzumachen.“ Geschäftsführer Hans-Peter Nebelin ergänzt: „Wir hatten sogar Einzüge in der Umbauphase. Vieles wird sich auch hier im Bauablauf ergeben. Wichtig ist: Jeder ist permanent für alle Fragen ansprechbar.“

 

Beim Spatenstich gibt es dafür reichlich Gelegenheit. Vorstand und Leitung des Clarenbachwerks, Mitarbeitende des Heinrich Püschel Hauses, Projektpartner und Gewerke treffen mit Bewohnern, Angehörigen und Anwohnern zusammen. Bei einem Imbiss besteht die Möglichkeit zur Information über die Bauschritte und zu vertiefenden Gesprächen. 

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